Hallo ihr Lieben,
von Pushkar ging es mit dem Nachtbus weiter in den Westen von Rajasthan und somit in die Tharwueste, wo die Stadt Jaisalmer gelegen ist. Leider glich die 12 stuendige Busfahrt eher einer Bustour ueber Stock und Stein, denn mitten im Schlaf wurde man ploetzlich in die Luft geschleudert und aufgeweckt, da man gerade ueber einen kleinen Huckel fuhr.
Leider wurde diese Nacht mit wenig Schlaf gesegnet und wir wollten einfach nur noch ankommen.
Leas Freund Ajaypal, ein Familienmitglied ihrer indischen Gastfamilie, baut sich gerade ein Hotelbusiness in Jaisalmer auf und hat etwas ausserhalb der Stadt in Pitala ein recht grosses Grundstueck. Er lud uns zu sich ein und wir genossen eine Fahrt durch die Wueste waehrend des Sonnenuntergangs. Was fuer ein Anblick.
Nach einem leckeren Abendessen, durften wir unsere sehr luxurioesen Zimmer beziehen. Es ist schon ein komisches Gefuehl in einem kleinen Wuestendorf zu leben, wo Wasser als wertvolles Gut gilt und man in seinem Badezimmer fliessendes Wasser hat.
Hier in der Wueste werden im Sommer in der Mittagshitze teilweise Temperaturen bis zu 60 Grad gemessen. In dieser Hitze wachsen Menschen auf, verrichten ihre Arbeit, kuemmern sich um Haus, Kinder und Vieh.
In den drei Tagen in Pitala freundeten wir uns mit den Hausbediensteten und deren Kindern an, spielten Karten, lassen viel und genossen das gute Essen, das wir mit zubereiteten.
Als Hoehepunkt des Aufenthalts bleibt uns noch sehr, die von Ajaypal organisierte Kamelsafari durch die Duenen, im Gedaechtnis.
Anschliessend verbrachten wir drei Tage in der Altstadt von Jaisalmer und erkundeten ein wenig die Stadt. Vor hunderten von Jahren bauten die reichen Kaufleute und Koenige Haeuser, genannt Havelis, die durch gewisse Hohlraeume in den Waenden und Decken die warme Luft nach aussen und eine kuehlere Luft ins innere der Raeume zirkulierten. Abgesehen davon sind diese Gebauede natuerlich reich an, in Stein gemeiselten Verziehrungen. So eine schoene und detailreiche Steinarbeit haben wir noch nie zuvor gesehen.
Unsere Reisezeit zu viert beendeten wir vor erst und Sonam und Jonas fuhren Ende November nach Gujarat und besichtigten anschliessend den Taj Mahal in Agra und Timo und Lea fuhren in den Norden zum Goldenen Tempel, nach Amritsar und zum Sitz des Dalai Lamas nach Dharamshala.
Nach drei Wochen getrenntem Reisen trafen wir uns in Rishikesh, an den Quellen des heiligen Flusses Ganges wieder und teilten unsere Erlebnisse. In Rishikesh nahmen Sonam und Jonas eine ganze Woche lang Yoga- und Meditationsunterricht und Timo und Lea verschlug es in einen etwas ausserhalb gelegenen Ashram.
Kurz vor Weihnachten flogen wir zusammen nach Kathmandu und verbrachten wundervolle Weihnachten mit Sonams Grosstante und ihrer angeheirateten tibetischen Familie und dem deutschen Botschafter. Wir hatten also ein Multi-Kulti Weihnachtsfest, wenn man das so nennen kann.
Im naechsten Eintrag werde ich von unserer Bergtour durch den Himalaya berichten.
Bis ganz bald
Timo, Jonas, Sonam und Lea
von Pushkar ging es mit dem Nachtbus weiter in den Westen von Rajasthan und somit in die Tharwueste, wo die Stadt Jaisalmer gelegen ist. Leider glich die 12 stuendige Busfahrt eher einer Bustour ueber Stock und Stein, denn mitten im Schlaf wurde man ploetzlich in die Luft geschleudert und aufgeweckt, da man gerade ueber einen kleinen Huckel fuhr.
Leider wurde diese Nacht mit wenig Schlaf gesegnet und wir wollten einfach nur noch ankommen.
Leas Freund Ajaypal, ein Familienmitglied ihrer indischen Gastfamilie, baut sich gerade ein Hotelbusiness in Jaisalmer auf und hat etwas ausserhalb der Stadt in Pitala ein recht grosses Grundstueck. Er lud uns zu sich ein und wir genossen eine Fahrt durch die Wueste waehrend des Sonnenuntergangs. Was fuer ein Anblick.
Nach einem leckeren Abendessen, durften wir unsere sehr luxurioesen Zimmer beziehen. Es ist schon ein komisches Gefuehl in einem kleinen Wuestendorf zu leben, wo Wasser als wertvolles Gut gilt und man in seinem Badezimmer fliessendes Wasser hat.
Hier in der Wueste werden im Sommer in der Mittagshitze teilweise Temperaturen bis zu 60 Grad gemessen. In dieser Hitze wachsen Menschen auf, verrichten ihre Arbeit, kuemmern sich um Haus, Kinder und Vieh.
In den drei Tagen in Pitala freundeten wir uns mit den Hausbediensteten und deren Kindern an, spielten Karten, lassen viel und genossen das gute Essen, das wir mit zubereiteten.
Als Hoehepunkt des Aufenthalts bleibt uns noch sehr, die von Ajaypal organisierte Kamelsafari durch die Duenen, im Gedaechtnis.
Anschliessend verbrachten wir drei Tage in der Altstadt von Jaisalmer und erkundeten ein wenig die Stadt. Vor hunderten von Jahren bauten die reichen Kaufleute und Koenige Haeuser, genannt Havelis, die durch gewisse Hohlraeume in den Waenden und Decken die warme Luft nach aussen und eine kuehlere Luft ins innere der Raeume zirkulierten. Abgesehen davon sind diese Gebauede natuerlich reich an, in Stein gemeiselten Verziehrungen. So eine schoene und detailreiche Steinarbeit haben wir noch nie zuvor gesehen.
Unsere Reisezeit zu viert beendeten wir vor erst und Sonam und Jonas fuhren Ende November nach Gujarat und besichtigten anschliessend den Taj Mahal in Agra und Timo und Lea fuhren in den Norden zum Goldenen Tempel, nach Amritsar und zum Sitz des Dalai Lamas nach Dharamshala.
Nach drei Wochen getrenntem Reisen trafen wir uns in Rishikesh, an den Quellen des heiligen Flusses Ganges wieder und teilten unsere Erlebnisse. In Rishikesh nahmen Sonam und Jonas eine ganze Woche lang Yoga- und Meditationsunterricht und Timo und Lea verschlug es in einen etwas ausserhalb gelegenen Ashram.
Kurz vor Weihnachten flogen wir zusammen nach Kathmandu und verbrachten wundervolle Weihnachten mit Sonams Grosstante und ihrer angeheirateten tibetischen Familie und dem deutschen Botschafter. Wir hatten also ein Multi-Kulti Weihnachtsfest, wenn man das so nennen kann.
Im naechsten Eintrag werde ich von unserer Bergtour durch den Himalaya berichten.
Bis ganz bald
Timo, Jonas, Sonam und Lea
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